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Übersetzung: Lumina – Lektion 3: Syrus in der Subura

Lektionstext

Vesperi1 Marcus senator epistulam longam scribit.
Ad T. Pomponium Atticum, amicum suum, scribit.
Tum Syrum vocat.
Syrus servus fidus est; itaque epistulam ad Pomponium apportare debet.
Syrus non gaudet; timidus enim est, et nox eum2 terret.
Praeterea3 per Suburam, vicum dubium et obscurum, ire debet.
Sed Luna plena est.
Primum via est lata, sed mox angusta.
Vicus dormit. Syrus solus est.
Subito post se4 magnam umbram videt.
Umbra appropinquat. Servus timet.
Itaque currere incipit. Etiam umbra currit.
Syrus magis magisque timet: Currit et currit …
Denique currere non iam potest5.
Plagam6 exspectat; exspectat finem suum,
… sed accidit nihil. – Subito Syrus incipit ridere …
Kannst du dir denken, warum?

1 vesperi: abends
2 eum: ihn
3 praeterea : außerdem
4 se: sich
5 potest: er kann
6 plaga: Schlag

Übersetzung

Abends schreibt Marcus, der Senator einen langen Brief.
Er schreibt an T. Pomponius Atticus, seinen Freund.
Dann ruft er Syrus.
Syrus ist ein treuer Diener; daher muss er den Brief zu Pomponius bringen.
Syrus freut sich nicht; denn er ist ängstlich, und die Nacht erschreckt ihn.
Außerdem muss er durch die Subura, einem gefährlichen und dunklen Ort gehen.
Aber es ist Vollmond.
Zuerst ist der Weg breit, aber bald ist er schmal.
Der Stadtteil schläft. Syrus ist allein.
Plötzlich sieht er hinter sich einen großen Schatten.
Der Schatten nähert sich. Der Sklave hat Angst.
Daher fängt er an zu rennen. Auch der Schatten rennt.
Syrus fürchtet sich mehr und mehr: Er rennt und rennt…
Schließlich kann er nicht mehr rennen.
Er erwartet einen Schlag. Er erwartete sein Ende,
…aber es geschieht nichts. – Plötzlich fängt Syrus an zu lachen…